Ich glaub, die Welt geht unter!!!!

http://www.youtube.com/watch?v=0w_k_cyWPCM  (Ich hoffe, der Link lässt sich öffnen)

Ja, das ist wohl die Aussage zum Geschehen hier in dieser Woche. Nachdem ich heute Uni hatte, bin ich Mit Friederike erst mal zum Infotag für Praktikas gegangen. Sie wollte sich da einen Vortrag anhören, der leider In Dutch war, weshalb wir uns von den Vertretern der Firmen ein bisschen über deren Konzepte erzählen lassen haben. Das war auch ganz cool, hat uns aber mal wieder gezeigt, dass die Unis hier viel mehr darum bemüht sind, ihre Stundenten zu guten Praktikas zu verhelfen und anschließend auch noch Dokorantenstellen etc. zu organisieren. Naja, darüber lässt sich wohl stundenlang diskutieren.

Anschließend bin ich dann ab in mein Appartment, was bei dem Sturm hier heut gar nicht so einfach war. Einmal bin ich fast vom Radl geblumst, bzw. stand einfach so in der Gegend umher, weils nicht vor und nicht zurück ging.

Gestern waren wir auf einer Party der Fakultät Psychologie. Nach einstündigem Anstehen, obwohl wir schon Tickets hatten, war das musikalische Entertainment eher dürftig. Also da müssen sich die Niederländer aber noch ne Scheibe abschneiden. Die Musik in Clubs war hier bisher  – bis auf ein/ zwei Ausnahmen – eher eine Enttäuschung. Man fühlt sich teilweise wie im Matrix oder –  noch viel schlimmer – wie in Spornitz. Vielleicht sind wir auch verwöhnt und müssen unseren Anspruch mal ein bisschen senken.

Was die Uni angeht – da liegen jetzt nochmal 3 Klausuren vor mir, bis ich ja dann  – als Belohnung hoffentlich  – einen Besuch nach dem anderen bekomme. Und dann gibts noch mal kurz vor dem Weihnachtsfeste zwei Examen. Aber ich denke, dass lässt sich alles irgendwie meistern. 😉

Das letzte Wochenende war eher der kulturellen Natur: Erst Museumsnacht, was sehr schön, aber auch anstrengend war. Ich war mit zwei Mädels unterwegs und wir haben die großen Museen erst mal gemieden, damit wir nicht stundenlang anstehen müssen. Ich denke auch, meine baldigen Besucher werden mich in diverse Attraktionen schleppen. 😉 Daher haben wir uns eher auf kleine Ausstellungen oder Performances konzentriert, waren aber auch im Rembrandthaus, wo ich unbedingt in Ruhe noch mal durchschlendern möchte. Zum Abschluss stand dann die Hermitage  – ein wohl russisches (St. Petersburg) Pendant zum Pariser Louvre, das es allerdings als Art Kopie auch hier in Amsterdam gibt  – auf dem Programm. Dort wurde dann auch noch Musike gemacht von Alexander Kowalski aus Berlin. Da es jedoch in dem großen Raum sehr monoton klang, haben wir uns dann doch auf die Ausstellung über Alexander den Großen konzentriert, der übrigens 1. von Aristoteles unterrichtet wurde, 2. homosexuell war  und 3. nach dem Tod seines Geliebten Hephaistion einen Antrag gestellt hat, dass dieser als Halbgott zu verehren sei; außerdem 4. zum Teil aufgrund seines übermäßigen Alkoholkonsums verstarb. Na da sind doch einige Fakten hängengeblieben.

 

Am Sonntag war ich dann mit einigen Leuten zunächst Brunchen (im Wohnheim von zwei Mädels) und anschließend mit der Fähre auf dem Weg zur NSDM-Werft, wo ein großer Flohmarkt aufgebaut war. Das war sehr schön,  ich konnte sogar einige Sachen abstauben.

Anbei könnt ihr ein paar Bilder von diesem Tag und der zuvorigen Museumsnacht

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sehen.

 

Das wars erst mal soweit.

Groetjes

Jette

So sieht es mal aus!

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Eine Radtour durch den westlichen Teil von Amsterdam

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Auswirkungen einer reinen Fleisch-WG.

So so, mir scheint, die restlichen Böhmische Straße-Bewohner fühlen sich ganz gut mit ihrem neuen Mitbewohner.

Seltsam sieht er aber doch schon aus. Ich hatte ihn Samstag noch ganz anders in Erinnerung.

Wohnheim Abend

Ok, gestern gabs dann niederländischen Apfelkuchen und Wein zwei Stockwerke über uns.

Da waren so ziemlich alle Bewohner des Hauses.

Dazu zählen dann wohl 1 Dänin (auch Psychologiestudentin), 3 Polen, 1 Italiener, 1 Spanier, 1 Rumänin, 1 Slowene (glaub ich jedenfalls), 1 oder 2 Kanadier, 1 Chinesin, einer aus Singapur (wie nennt man die nur?) und 2 Deutsche (inklusive mir).

Dazu kamen dann noch weitere international Students als Freunde einiger Bewohner, z.B. Amerikaner, weitere Rumänen und Spanier, sowie ein Grieche.

Bunte Mischung würde ich sagen.

Groetjes, Jette

Amsterdam Sep. 2010

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Tolle Stadt, sag ich euch.

Alles relativ gut zu Fuss zu erreichen.  Habe auch schon eineige Orte wiedererkannt vom letzten Urlaub hier.

Allerdings ist es zwingend notwendig, dass ich meinen kleinen Herkules mit nach Amsterdam nehme. Denn ohne Fahrrad  oder Fiets – wie die Niederländer sagen –  geht hier gar nichts. Außer man will ständig Geld für die Tram ausgeben. Aber das wird mir nicht passieren.

Nachdem ich am Dienstag gleich mal in einem Pub war, wo eine Erasmusparty stattfand, habe ich für mich entschieden, dass ist nicht so mein Fall. Da kann ich auch in Berlin zu soner Fete gehen.

Aber man muss ja alles mal mitgemacht haben.

Hab auch schon ein paar nette Leute getroffen. Meine Mitbewohnerin Janika und ihr Kumpel Andrej aus Polen laden mich immer zu ein, irgendwo mit hinzukommen. Dann gibts natürlich in den Psychologie-Kursen einige Deutsche.Drei davon auch aus Berlin und von der FU. 😉

Morgen wird hier wohl eine Wohnheimfete stattfinden. Mal sehen, wie das wird.

Ansonsten hab ich mich geschickt aus der Erasmusfete am Samstag rausgehalten und werde alternativ vielleicht was mit einem Mädel aus Berlin (von meinem Sprachkurs) und deren Freunden was machen.

Aber das überlege ich mir spontan, denn es wartet ja auch noch der Prüfungsstoff für A & O auf mich.

Groetjes, Jette